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Energiespartipps zu Wärme, Strom und Wasser

Stromspartipps

Heizungspumpe/Warmwasserbereitung
Die Heizungspumpe und die Warmwasserbereitung sorgen dafür, dass warmes Wasser fließt bzw. zwischen Heizanlage und Heizkörper zirkuliert und die Räume wärmt. Wie sie den dafür benötigten Strom senken können, zeigen wir Ihnen mit folgenden Spartipps für den Monat Februar.

  • Auswahl und Beschaffung einer optimalen Hocheffizienzpumpe für ihr Heizungssystem.
  • Die Pumpe sollte nur arbeiten, wenn die Heizungsanlage auch benötigt wird, also bei der Nachtabsenkung und im Sommer schaltet sie automatisch ab.
  • Ventile der Heizkörper justieren, so wird sichergestellt, dass alle, auch weiter entfernte Heizkörper, gleichmäßig von warmem Wasser durchströmt werden.

Idealerweise werden alle drei Schritte zusammen von einem Heizungsinstallateur ausgeführt.

  • Sogenannte Untertisch-Warmwasserspeicher und Warmwasserversorgung einzelner Waschbecken können mittels Zeitschaltuhren abgeschaltet werden.
  • Wenn Sie bei elektronischen Durchlauferhitzern nur die Temperatur einstellen, die tatsächlich benötigt wird, entfällt ein Zumischen von Kaltwasser an der Zapfstelle.
  • Bei Warmwasserspeichern die Temperatur nicht zu hoch einstellen. In der Regel sind 60°C völlig ausreichend. Um Strom zu sparen, Warmwasserspeicher während längerer Abwesenheit, z. B. Urlaub, ganz abschalten.

Pressetext vom 26.01.2017 "Fitnessprogramm für die Heizung"

 
Beleuchtung

  • Angenehmes Licht und das mit einem Bruchteil der Energie, die eine Glühlampe verbraucht.
  • Sparlampen kommen mit einem Fünftel des Stromverbrauches einer Glühlampe aus und halten bis zu achtmal länger. Daher rentiert sich der höhere Preis nach kurzer Zeit.
  • Schalten Sie das Licht aus bei Abwesenheit. Häufiges Ein- und Ausschalten ist bei Markenfabrikaten kein Problem mehr, bei Billigprodukten allerdings schon. Gute Fabrikate werden durch eine Vorheizfunktion geschützt. Die Stiftung Warentest empfiehlt, zwischen Aus- und Einschalten zwei Minuten Zeit zu lassen, da die Elektronik das Schalten in warmem Zustand nicht gut verträgt.
  • Halten Sie die Allgemeinbeleuchtung sparsam, helles Licht gezielt am Ort der Sehaufgaben benützen.
  • Installieren Sie Bewegungsmelder und Dämmerungsschalter für die Außenbeleuchtung
  • Bei Halogenlampen zumindest IRC-Typen wählen, wenn kein Austausch durch Energiesparlampen möglich ist.
  • Reinigen Sie die Beleuchtung regelmäßig.

Etwa zehn Prozent des Stromverbrauchs in privaten Haushalten fällt auf die Beleuchtung, davon lässt sich ein Drittel bis die Hälfte einsparen.

 

TV, PC & Co.
TV, PC & Co - achten Sie bereits schon beim  Kauf auf die Energieeffizienz. Über 10 Prozent des privaten Stromverbrauchs gehen auf die Rechnung der Elektronikgeräte, die auch nach dem Abschalten noch Strom ziehen.

  • Beim Kauf von Geräten der Unterhaltungselektronik oder fürs Büro, wählen Sie Modelle mit niedrigen Verbrauchswerten in der Betriebsbereitschaft. Zudem stellen Sie mit geeigneten Steckdosenleisten mit Schalter sicher, dass diese Geräte außerhalb der Nutzungszeiten nach Möglichkeit vom Netz getrennt sind. 
  • Schalten Sie die Geräte bei längerer Pause, am Ende eines Fernsehabends, oder das Fax sowie Kopierer im Büro über`s Wochenende und erst recht vor dem Urlaub ganz ab.
  • Für jene, die beim Videorekorder von Timer-programmierter Aufnahme keinen Gebrauch machen, ist die Uhrzeit unwichtig. Das Gerät kann dann außerhalb der Betriebszeiten stromlos gemacht werden. 
  • Bei SAT-Empfänger ist eine komplette Abschaltung am Gerät vielfach gar nicht möglich. Hier hilft nur Netzstecker ziehen, eine schaltbare Steckdosenleiste einsetzen.

Prüfen Sie doch einmal mit einem Stromcheck bei sich zu Hause nach! Wie viel Ihre Geräte genau verbrauchen, können Sie mit einem Strommessgerät bestimmen. Viele Verbraucherzentralen und Energieversorgungsunternehmen verleihen solche Messgeräte.

 

Kochen und Backen
Für elektrische Kochplatten geeignetes Kochgeschirr verwenden (Sandwichboden oder wärmegedämmte Kochtöpfe)

  • Keinen großen Topf für kleine Speisemengen benutzen, Topf- und Pfannengröße müssen mit dem Kochplattendurchmesser weitgehend übereinstimmen.
  • Topfdeckel verwenden, im geschlossenen Topf gart alles mit wenig Wasser (1-2 cm hoch) energiesparend im Dampf. Geschmack und Vitamine bleiben besser erhalten.
  • Sparsam mit Wasser umgehen, denn Gemüse, Kartoffeln, Eier müssen beim Garen nicht vom Wasser bedeckt sein.
  • Bei lang kochenden Gerichten können Dampfdrucktöpfe rund 50 Prozent Kochenergie und Zeit sparen.
  • Auftauen im Kühlschrank spart zweimal Energie: erst kühlt das Gefriergut das Kühlschrankinnere, danach ist es auf dem Herd schneller zu erwärmen, oder die Tiefkühlkost bzw. Fertiggerichte in der Mikrowelle zubereiten.
  • Die richtige Betriebstemperatur wählen, abschalten vor Ende der Koch- oder Backzeit und die Restwärme nutzen.
  • Backofen nicht zu lange vorheizen.
  • Für spezielle Aufgaben sind Wasserkocher, Kaffeemaschine mit Thermoskanne, Eierkocher, Toaster und Mikrowellengerät stromsparender als Herd oder Backofen.
  • Ist ein Gasanschluss vorhanden, dann Gasherd kaufen.
  • Induktionsfelder und Ceranfelder benötigen weniger Strom.
  • Backöfen mit Heißluft sind energiesparend. Die notwendigen Temperaturen liegen ca. 10 Prozent niedriger als bei Herden mit Ober- und Unterhitze.

 

Kühlen und Gefrieren
Stellen Sie das Gerät an einem möglichst kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort auf, niemals direkt neben der Heizung. In Haushalten mit großem Platzbedarf fürs Kühlen und Gefrieren ist es überlegenswert, in der Küche den Kühlschrank (ohne Gefrierfach) aufzustellen und die Gefriertruhe im kühlen Keller zu platzieren. Ein um ca. 10 C° kühlerer Standort reduziert den Strombedarf von Gefriergeräten um etwa 20 %.

  • Kühlschrank und Gefriertruhe nur kurz öffnen.
  • Nur abgekühlte und gut verpackte Speisen kühlen und einfrieren.
  • Mindestens einmal im Jahr reinigen, vorher abtauen (Gebrauchsanweisung)
  • Achten Sie beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf die Energieklasse. Modelle der Klasse A sparen über die lange Nutzungsdauer der Geräte Energie und somit Geld.

 

Wäsche trocknen
Der preiswerteste und umweltschonendste Trockner ist die Wäscheleine im Freien oder bei Regen drinnen im Trockenraum. Wer jedoch einen Wäschetrockner braucht, hat die Wahl zwischen mehreren Typen.

  • Ablufttrockner saugen Umgebungsluft an und führen sie erwärmt durch die Wäsche, wo sie Feuchtigkeit aufnimmt, anschließend pusten sie die feuchte Warmluft nach außen. Sie benötigen einen Stromanschluss und eine Abluftleitung nach drauen.
  • Kondensationstrockner benötigen nur einen Stromanschluss. Feuchte warme Luft wird hier in einem Teil des Geräts abgekühlt, wobei die Feuchtigkeit kondensiert und in einem Behälter gesammelt oder gleich ins Abwasser geleitet wird.
  • Schleudern Sie die Wäsche vor dem maschinellen Trocknen mit mind. 1.200U/min.
  • Das Programm "bügeltrocken" spart gegenüber dem Programm "schranktrocken" rund 15 % Strom.
  • Immer möglichst gleichartige Gewebe zusammen trocknen.
  • Gerät voll beladen, ohne zu überladen, sonst knittert die Wäsche vermehrt.
  • Wäsche nicht "übertrocknen".
  • Das Gerät sollte komplett ausgeschaltet werden können (kein Stand-by).

 

MEHR INFOS
Mit diesen Energiespartipps wollen wir Ihnen helfen, Ihre Stromkosten zu senken. Um noch mehr zur effizienten Energienutzung im Haushalt erfahren zu können, wählen Sie die kostenlose Hotline 08000 736734 oder informieren Sie sich unter http://www.stromeffizienz.de


Wasserspartipps

Liegt Ihre Familie über dem durchschnittlichen Wasserverbrauch?

Baden, Auto Waschen, Garten Gießen ist doch völlig normal – oder? Wofür wird eigentlich wie viel Wasser im Durchschnitt verbraucht? Und was für ein Wasserverbrauch ist ok?

Antwort: Keiner, der nicht so gering wie möglich ist! Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche täglich 127 Liter Wasser. Die Liste zeigt, wo am meisten verschwendet wird.

Täglicher Wasserverbrauch in Litern:

  • Duschen & Baden: 39
  • Toilette: 34
  • Waschen: 15
  • Kleiner Betrieb/Gewerbe: 11
  • Körperpflege: 7
  • Reinhalten von Wohnung & Auto: 7
  • Spülmaschine: 7
  • Garten: 4
  • Essen und Trinken: 3

Insgesamt: 127

Richtiges Verhalten – Sparsam umgehen mit Trinkwasser

Trinkwasser ist ein wertvolles Gut. Das meiste Wasser im Haushalt fressen Toilette, Badewanne und Dusche. Hier liegt ein großes Sparpotenzial… Den Wasserverbrauch senken kann jeder Erwachsene allein durch die Veränderung seiner Gewohnheiten: 

Richtiger Umgang mit Trinkwasser / Trinkwasser sparen

  • Zu hoher Wasserverbrauch? Duschen und Baden ist falsch; Richtig ist: Duschen statt Baden, und zwar möglichst oft!
  • Wasch- und Spülmaschine nie mit halber Ladung laufen lassen: Zwei mal halb verbraucht auch im Spargang mehr als einmal voll.
  • Beim Duschen, Händewaschen und Zähneputzen zwischendurch den Hahn zudrehen
  • Schluss mit tropfenden Wasserhähnen und undichten WC-Spülkästen! Wer keine neue Dichtungen besorgt, versündigt sich am Trinkwasser: Bis zu 5000 Liter jährlich gehen durch den stetigen Verlust verloren.
  • WC-Spülkästen mit Stopptaste verwenden oder alte Kästen mit „WCWasserStopp“ nachrüsten. Das Einhänge-Gewicht fürs Überlaufrohr sorgt für schnellen Spülstopp.
  • Sparsame Wasch- und Spülmaschinen kaufen
  • Stammkunde werden bei einer Auto Waschanlagen mit dem „Blauen Engel“: Hier wird das Waschwasser mehrfach benutzt und Schadstoffe werden abgeschieden. Nebenbei: Muss das Auto wirklich jede Woche in die Wäsche?
  • Kaltwasserzähler (beim Installateur erhältlich) am Einlauf des Wasserspeichers einbauen und regelmäßig beobachten. Motiviert zum Sparen.

 

Energieagentur Biberach
Niederlassung der Energieagentur Ravensburg gGmbH
Ehinger-Tor-Platz 8
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+49 (0) 7351 372374
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